Wiedereinstieg Blog von Branka KramaricWiedereinstieg Blog

19. März 2012 // Vor dem Wiedereinstieg kommt der Ausstieg

Damit der Wiedereinstieg in den Beruf gut funktioniert, ist eine gute Vorbereitung des Ausstiegs wichtig. Auch wenn Sie als werdende Mutter erst einmal ganz andere Dinge vor sich sehen, sollten Sie bei Ihrem Ausstieg dennoch ein paar grundlegende Dinge beachten. Vielfach haben Sie sich während der Schwangerschaft schon Gedanken darüber gemacht, wie lange Sie aussteigen wollen. Die meisten Frauen planen eine Rückkehr in den Beruf zum Ende der Elternzeit. Andere sind wieder sehr früh auf ihr eigenes Einkommen angewiesen und kehren innerhalb oder zum Ende des ersten Jahres zurück.

In jedem Fall sollten Sie frühzeitig Kontakt mit der Personalabteilung und Ihren Vorgesetzten suchen und Ihre Pläne kundtun. Gleichzeitig sollten Sie Absprachen treffen, wie Sie in der Zeit Ihrer Abwesenheit Kontakt zur Firma halten können. Haben Sie bereits überlegt, in welchem Umfang Sie nach Ihrem Wiedereinstieg arbeiten möchten? Viele Chefs und Chefinnen klagen darüber, dass sie wenig Planungssicherheit haben. Je besser Sie Ihre Wünsche kommunizieren, desto eher kann sich das Unternehmen darauf einstellen und entsprechende Umverteilungen vornehmen.

Sie haben zum Beispiel auch die Möglichkeit während der Elternzeit bis zu 30 Wochenstunden zu arbeiten. Sollte es in Ihrem  Betrieb nicht möglich sein, können Sie – natürlich nur nach Absprache mit Ihrem Arbeitgeber – auch in einem anderen Betrieb oder als Selbständige in Teilzeit arbeiten.

Nutzen Sie während Ihrer Abwesenheit jede Gelegenheit mit Kollegen und Vorgesetzten in Kontakt zu treten. Sie können Geburtstage dazu nutzen, aber auch Veranstaltungen, Messen, Betriebsfeiern und vieles mehr ist möglich. Lassen Sie sich immer mal wieder blicken, so geraten Sie nicht in Vergessenheit und bleiben auch gleichzeitig up to date, was die neusesten Entwicklungen in der Firma angeht. Treffen Sie sich privat mit Kollegen und Kolleginnen oder bieten Sie Unterstützung bei Urlaub oder Krankheit an. Werden Sie selbst aktiv und warten Sie nicht bis sich jemand aus der Firma meldet. In größeren Firmen haben Sie die Möglichkeit sich über Intranet, Newsletter und E-Mails mit Informationen versorgen zu lassen.

Gibt es neue Entwicklungen in Ihrem Unternehmen, die mit neuem Wissen verbunden sind. Neue Softwareprogramme, neue Technologien lassen sich auch gut während der Elternzeit erlernen. Viele Unternehmen sind bereit in die Fortbildung ihrer Mitarbeiterinnen während der Auszeit zu investieren. So schützen Sie sich effektiv vor dem Verfall Ihres Wissens und der Wiedereinstieg fällt Ihnen leichter. Sie sollen und dürfen die Zeit zu Hause mit Ihrem Nachwuchs geniessen und sich daran freuen, aber vergessen Sie nicht, dass es auch ein berufliches Leben nach der Babypause gibt. Wenn Sie einen guten Kontakt zum Job halten, ist der Wiedereinstieg um ein vielfaches leichter.

Branka Kramaric am 19. März 2012 um 17:13 Uhr
 
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